Pawlodar (kasachisch und russisch Павлодар; englisch Pavlodar) ist eine Stadt am Fluss Irtysch (kasachisch Эртiс/Ertis) und Hauptstadt des Pawlodarer Gebiets (Pawlodar Oblysy) Pavlodar ist 400 km 2 gross, wobei das Gebiet Pavlodar 6000 km2 gross ist.
Sie hat inklusive der umliegenden Gemeinden, die zum Stadtgebiet gehören, etwa 303.000 Einwohner (1. Januar 2004). Die Bevölkerung setzt sich aus zirka 80.000 Kasachen, 165.000 Russen, 20.000 Ukrainern, 15.000 Deutschen und Bürgern anderer Nationalitäten zusammen.
Auf dem heutigen Stadtgebiet wurde im Jahr 1720 der Vorposten mit dem Namen Korjakowski (Коряковский) gegründet. Sie diente dem Schutz russischer Handels- und Expeditionsreisender Am 4. April 1861 wurde sie auf Erlass des russischen Zaren Alexander II. in eine Festungsstadt umgewandelt und zu Ehren seines jüngsten Sohnes Pawel in Pawlodar umbenannt. 1869 wurde die Stadt Kreiszentrum der damaligen Semipalatinskaja Oblast.
Am 1. Oktober 1918 wurde die Stadt sowjetisch. Am 15. Januar 1938 wurde die Pawlodar Oblysy (damals Pawlodarskaja Oblast) mit Pawlodar als Zentrum gegründet.
Heute ist Pawlodar ein Industriezentrum mit Schwerpunkt in den Bereichen Bau- und Metallindustrie (Aluminium), Petrochemie, Maschinenbau und Energieerzeugung.